Bleibt Franck Ribéry oder geht Franck Ribéry? Antwort: Franck Ribéry bleibt. Und zwar aus diesen acht Gründen.

1) Ribéry hat einen Wechsel nach England kategorisch ausgeschlossen und dem FC Chelsea angeblich bereits abgesagt. Die zahlungskräftigsten Vereine auf dem Globus fallen als potenzielle Rekrutierer also schon einmal aus.

2) Ribérys Traumverein heißt Real Madrid. Ribérys Wunschposition ist im linken offensiven Mittelfeld. Genau dort spielt - Cristiano Ronaldo. Was also soll Real eigentlich mit Ribéry?

3) Ribéry kommt nicht an die Qualität von Mitspieler Arjen Robben heran. Real Madrid und der FC Barcelona aber haben den Anspruch, die besten Spieler der Welt zu verpflichten, nicht die zweitbesten.

4) Ribéry ist drauf und dran, seinen Ruf komplett zu ruinieren: Bordellskandal, Rote Karte gegen Lyon, ständige Extravaganzen - sind Vereine wie der FC Barcelona bereit, für einen anscheinend unsteten, unzuverlässigen Charakter eine horrende Millionensumme hinzulegen?

5) Ribéry verdient viel Geld in München. Wesentlich mehr würde er in England oder Spanien auch nicht mehr verdienen. Und er bekommt es pünktlich überwiesen. Das ist nur in der Bundesliga eine Selbstverständlichkeit.

6) Bayern München klettert in der europäischen Klubhierarchie immer weiter nach oben. Vor dem FCB liegen allenfalls noch der FC Barcelona, Manchester United, der FC Chelsea und evtl. noch Inter Mailand. Warum also einem der besten Klubs der Welt überhaupt den Rücken kehren?

7) Ribéry spielt eine schwache Saison. Auch sein Körper scheint nicht der Allerrobusteste zu sein. Ein übermäßiges Interesse von zahlungskräftigen Spitzenklubs dürfte er dadurch nicht geweckt haben.

8 ) Ribérys Vertrag beim FC Bayern läuft im Jahr 2011 aus. Dann könnte er ablösefrei wechseln. Kein Verein dürfte daher bereit sein, in diesem Sommer 50 Millionen Euro oder mehr für den Franzosen auf den Tisch zu legen, wenn er ihn ein Jahr später umsonst haben kann. Der FC Bayern aber besteht auf einer Summe in dieser Größenordnung. Die kriegt er nicht.