Frohe Weihnachten, liebe Familie Olic! Für die drei Olic-Kids dürfte es viele hübsche Geschenke regnen - die Weihnachtsmann Danijel Pranjic höchstpersönlich vorbeibringt.

Hintergrund: Der Kroate hat mit seinem Landsmann Ivica gewettet. Schießt Pranjic auch in den verbleibenden vier Pflichtspielen bis Weihnachten kein Tor, muss er das Weihnachtsfest der Olics durch seine persönliche Anwesenheit und materielle Gaben bereichern.

Zwei Fragen drängen sich in diesem Zusammenhang auf:

1) Warum konzentriert sich Pranjic nicht lieber darauf, insgesamt bessere Leistungen abzuliefern, anstatt alberne Wetten um ein möglicherweise belangloses Tor abzuschließen? Merke: Wer viermal schlecht spielen und dabei einmal das 4:0 in der Nachspielzeit erzielen würde, hätte nichts richtig gemacht.

2) Warum sind Pranjic und Olic so unsensibel? Zwei Kroaten (Stichwort: Ante Sapina), die inmitten des vielleicht größten Wettskandals der deutschen Fußball-Geschichte eine sportliche Wette abschließen. Muss das sein?

Schon beantwortet ist hingegen die Frage, warum Pranjic von Olic seinerseits nicht auch einen Wetteinsatz einfordert. Natürlich, er “will auch sich selbst bescheren”, wie die Bayern-Homepage weiß. Insgeheim aber weiß er wohl selbst zu gut, dass er die Wette verlieren wird. Ob er die Geschenke schon bestellt hat?