Geld verdirbt nicht nur den Charakter, Geld verdirbt auch den Sport. Tour de France, Leichtathletik, Eisschnelllaufen, Schwimmen - wer glaubt hier allen Ernstes noch an ehrliche Ergebnisse? Diese Sportarten bitte boykottieren!

Der Fußball hingegen - rein und sauber? Eher nicht. Doping gibt es (wahrscheinlich) auch im Profi-Fußball, die Wettmafia sowieso. Und noch viel mehr Geld. Und der verdirbt ja bekanntlich den Charakter.

Vor allem den von Monsieur mercenaire, Franck Ribéry. So stark er auf dem Feld auch ist, so schwach ist er außerhalb. Der feine Monsieur droht nämlich damit, den FC Bayern mit Hilfe des Artikels 17 der FIFA-Transferregularien vorzeitig zu verlassen. Er könnte den FCB dann schon im nächsten Jahr trotz laufenden Vertrages für schätzungsweise 16 bis 22 Millionen Euro verlassen.

Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro hat den Stein ins Rollen gebracht, die Artikel-17-Problematik öffentlich gemacht. Dahinter dürften aber zweifelsohne Ribéry und Real Madrid stecken, um Bayern noch ein Stückchen mehr unter Druck zu setzen.

Da zeigt der Franzose seine hässliche Fratze: Man ist mittlerweile in der Tat schon ein wenig angewidert vom Monsieur. Noch nie hat sich ein Spieler dem FC Bayern München gegenüber so schäbig, so illoyal, so charakterlos verhalten wie Ribéry. Dabei ist er erst in München zum absoluten Weltklassespieler gereift. Wie wäre es mit ein wenig Dankbarkeit? Jawoll, D-A-N-K-B-A-R-K-E-I-T! Und Loyalität und…

Ach ja, noch etwas: FIFPro und Real, Ribéry und Berater sprechen davon, dass Real Madrid der Traumverein von Ribéry sei, ihm man doch bitte den Wechsel zu seinem Traumverein nicht zunichte machen soll. Ach Gott, wie goldig.

Feststellung: Ein Geil-aufs-Gold-Söldner wie Ribéry hat keinen Traumverein! Vermutung: Da steckt bestimmt das Geld dahinter…