Okay, das war’s also für Klinsi. Irgendwie schon ein wenig überraschend. Jupp Heynckes als Interimstrainer - interessante Lösung. Und eine, mit der man einverstanden sein kann. Die Münchner Interimstrainer sind jedenfalls immer ganz besondere Kaliber: Früher Beckenbauer, dann Hitzfeld, jetzt Heynckes.

Frage 1: Sollte die Mannschaft unter Jupp Heynckes durchstarten und doch noch mit Bravour die Schale holen, was dann? Bleibt Heynckes in diesem Fall?

Immerhin war er von 1987 bis 1991 schon sehr erfolgreich als Bayern-Coach (legendär, wie er den Fans damals vom Balkon aus den Gewinn des Landesmeister-Cups versprochen hat!), hat auch schon Real Madrid trainiert. Heynckes ist auf jeden Fall eine Größe im internationalen Trainergeschäft und als solcher auch grundsätzlich ein Kandidat für Bayern München.

Frage 2: Sollte Heynckes tatsächlich nur Feuerwehrjupp sein und bleiben, wer beerbt ihn dann? Man würde sich für den FC Bayern einen internationalen Klassemann wünschen. Jawohl, einen vom Schlage José Mourinhos!

Optimal: Arsene Wenger. Schwer vorstellbar. Aber: Was ist, wenn der FC Arsenal in dieser Saison die Champions League gewinnt? Dann hätte Wenger seine Mission in London endgültig erfüllt und wäre vielleicht für neue Herausforderungen bereit…

Frage 3: Spielt Michael Rensing am Samstag gegen Gladbach wieder? Wenn ja, dann steigen seine Chancen,  auch in die kommende Saison als Bayern-Keeper Nummer eins zu gehen. Negativ. Denn: Ein neuer Torwart muss her. Und nicht nur der…

Frage 4: Versinkt Bayern in der neuen Europa League (Euro League, Europa Liga…?), der UEFA-Cup-Nachfolgeveranstaltung? Besonders kritisch: Als Bundesliga-Vierter oder -Fünfter wäre der FCB noch nicht einmal direkt für die Gruppenphase des neuen Loser-Wettbewerbs qualifiziert.

Nicht auszudenken, sollte Bayern schon in der Qualifikationsphase scheitern. Das Gute an der Europa League aber wäre: Die Bayern-Spiel wären wieder live im Free-TV zu genießen. Immer das Positive sehen…

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