DFB-Scout: Am Anschlag
Das DFB-Thermometer bleibt am Anschlag: 93 deutsche Stammspieler am 16. Spieltag, nur zwei weniger als einen Spieltag zuvor. Pro Team macht das 5,1 Kicker, Anteil: 46,9 Prozent.
Jedes der 18 Teams stellte mindestens zwei einheimische Spieler auf, also auch Köln, Cottbus - und Bayern. Rensing, Lahm, Schweinsteiger und Klose bildeten diesmal das DFB-Quartett, Borowski kam wieder als einziger Joker rein. Das direkte Duell gewann in dieser Hinsicht Hoffenheim, das fünf Deutsche ins Spiel schickte. Auffällig bei der TSG: Die teutonischen Eigengewächse spielen ausschließlich in der Defensive, im Sturm dagegen wirbeln Bosnier, Afrikaner, Brasilianer. Und das bekanntermaßen sehr erfolgreich…
Der German-Goal-Koeeffizient lag diesmal bei sensationellen 50 Prozent! Die 22 Spieltagstore wurden nämlich zur Hälfte von deutschen Kickern eingenetzt. Zum Vergleich: Am 14. Spieltagen hatte die Quote noch bei 14,7 Prozent gelegen.
Hier die vollständige Liste:
Acht Deutsche: Arminia Bielefeld, Karlsruher SC
Sieben Deutsche: Hannover 96, Schalke 04, Bayer Leverkusen
Sechs Deutsche: Werder Bremen, Eintracht Frankfurt
Fünf Deutsche: 1899 Hoffenheim, Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, VfB Stuttgart, VfL Bochum
Vier Deutsche: Bayern München, Borussia Dortmund, Energie Cottbus
Drei Deutsche: VfL Wolfsburg
Zwei Deutsche: 1. FC Köln, Hertha BSC Berlin

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