DFB-Scout: Mach fünf
Acht von 18 Bundesliga-Vereinen liefen am 14. Spieltag mit fünf deutschen Spielern auf. Ganz hinten im Ranking liegt wie gehabt der 1. FC Köln mit dem Quoten-Deutschen Kevin Pezzoni in der ersten Elf. Schade, dass sich der gebürtige Düsseldorfer Adil Chihi für Marokko entschieden und dort schon in der A-Mannschaft festgespielt hat. Andernfalls hätten die Kölner immerhin zwei für den DFB spielberechtigte Startspieler aufzuweisen gehabt.
Bayern mit lediglich vier Einheimischen: Rensing, Lahm, Schweinsteiger und Klose. Die letztgenannten drei sind auch in der Nationalelf absolute Stützpfeiler. Kroos und Ottl kamen gegen Cottbus während der Partie außerdem noch rein. Aber aufgepasst: Mit dem heftig umworbenen Schweini und dem heftig abwanderungswilligen Poldi drohen zwei Locals demnächst den Bayern-Dampfer zu verlassen.
Hannover und Karlsruhe hatten den größten Deutschen-Anteil mit je sieben Spielern. Konsequenz: Zwei bittere Niederlagen. Insgesamt standen am Wochenende 85 deutsche Spieler in den Anfangsformationen - einer mehr als an Game Day 13. DFB-Quote: 42,9 Prozent.
34 Tore fielen derweil am letzten Spieltag, macht eine Wahnsinnsquote von 3,78 Toren pro Spiel. An dieser Stelle mal ‘Bravo Bundesliga’ für so viel Offensiv-Fußball, bitte mehr davon! Hoffenheims Ibisevic hat dabei schon 16 Treffer auf die Bank gebracht, unglaublich. An unserer Prognose wird trotzdem festgehalten.
Von den 34 Toren entfielen ganze fünf (!) auf deutsche Kicker (darunter Bayerns Klose). German-Goal-Koeffizient: 14,7 Prozent. Nicht so gut. Jogi Löw muss sich um seine Offensive momentan dennoch nicht ganz so viele Sorgen machen. Mit Helmes, Klose, Podolski und Gomez hat er vier konkurrenzfähige Stürmer zur Verfügung. Dahinter lauern Kießling, Schlaudraff, Hanke und Freis.
Hier die vollständige Liste im Überblick:
Sieben Deutsche: Hannover 96, Karlsruher SC
Sechs Deutsche: Arminia Bielefeld, Schalke 04
Fünf Deutsche: Hamburger SV, Werder Bremen, Bayer Leverkusen, 1899 Hoffenheim, VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach, VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt
Vier Deutsche: Bayern München, Energie Cottbus, Borussia Dortmund
Drei Deutsche: Hertha BSC Berlin, VfL Wolfsburg
Ein Deutscher: 1. FC Köln

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