Ein Albtraum: Bayern ohne Ribéry
Okay, die Hinrunde neigt sich langsam ihrem Ende zu. Für Bayern ist nach miserablem Saisonstart und viel Bohei um Neu-Coach Jürgen Klinsmann eigentlich alles im Lot. Platz 3 nach 14 Spieltagen, drei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Hoffenheim. Nahezu alle Experten platzieren ihre Wetten mittlerweile wieder an der Säbener Straße, sprich der FC Bayern bleibt Topfavorit auf die Meisterschaft.
Aber sicher ist das alles nicht, zumal: Die Champions League ist irgendwie auch in Gefahr. Denn im oberen Tabellenbereich sind die Abstände extrem klein, nach jetzigem Stand wäre der FCB nicht automatisch für die CL qualifiziert, sondern müsste in die Quali. Meisterschaft hin oder her, das erneute Verpassen der Champions League wäre der Super-GAU für Bayern München. Also aufgepasst…
Vielleicht wird ja demnächst auch Landon Donovan seinen Teil dazu beitragen, dass es nicht so weit kommt. Bis März hat Uli Hoeneß den quirligen Ami also erst einmal ausgeliehen. Nicht zu Unrecht überschlägt sich Klinsi regelmäßig, wenn der Name Donovan fällt. Denn Donovan ist wirklich außergewöhnlich stark und schnell, würde in den allermeisten Bundesliga-Klubs eine herausragende Rollen spielen. In München wird er vorerst abr “nur” Ergänzungspieler sein. Positiv: Er darf auch in der Champions League mitmischen.
Genauso wie Franch Ribéry natürlich. Der Franzose war gestern wieder überragend, trotz oder wegen Fußballtreter in pink. Auf Bild.de die Frage: Ist Franck Ribéry der beste Spieler der Welt? Man mag sich gar nicht ausrechnen, wie der FCB ohne Ribéry aussehen würde. Und man mag sich erst recht nicht vorstellen, dass Ribéry den Verein eines Tages wieder verlassen könnte. Und wird. Hoffentlich in ferner Zukunft.
Interessenten für ihn gibt es jedenfalls genug, nach Auftritten wie gegen Cottbus wird die Schlange natürlich immer länger. Noch hat er Vertrag bis 2011; Stand jetzt kann man gar nicht genug Geld für Ribéry auf den Tisch legen, damit er Bayern München auch danach erhalten bleibt.

Dezember 29th, 2008 at 18:25
[...] 1) Interview mit Franck Ribéry, der von unserem allseits geschätzten Fußball-Fachmagazin (zu Recht) zum “Mann des Jahres” gewählt wurde. Hier offenbart sich übrigens, ganz nebenbei, dass der Machismo wenigstens im Fußball und im kicker weiterlebt. Denn warum íst Ribéry nicht “Person des Jahres”? Oder anders: Warum gibt es keine “kicker-Frau des Jahres”? Aber das nur am Rande, viel mehr bewegt die Bayern-Gemeinde: Wie lange bleibt der Franzose noch in München? [...]