Rückläufige Tendenz: 84 deutsche Spieler standen am 13. Bundesliga-Spieltag in den Startaufstellungen. Sind pro Bundesligist 4,6 Spieler, Anteil: 42,4 Prozent. Am 12. Spieltag waren es noch 89 einheimische Kicker.

Die Auswahl für Jogi Löw kann also durchaus als begrenzt bezeichnet werden. Trotzdem drängen sich regelmäßig junge Spieler für die Nationalelf auf. Aktuelle Beispiele: Tobias Weis, Marvin Compper (beide Hoffenheim) und Marcel Schäfer (Wolfsburg). Alle drei liefen auch am 13. Spieltag wieder für ihre Klubs auf.

Für Bayern aus DFB-Sicht dabei: Rensing, Lahm, Lell, Schweinsteiger und Klose. Außerdem kamen noch rein: Borowski und Kroos. Überdurchschnittlich.

Der German-Goal-Koeffizient ist dagegen im Sinkflug und lag am 13. Spieltag bei nur noch 15,4 Prozent. Denn: Von 26 Toren wurden nur vier von deutschen Spielern erzielt, 21 von zugewanderten, dazu gab’s ein Eigentor (ein besonders schönes von H96-Keeper Fromlowitz).

Aber halb so schlimm: Erstens fielen pro Spiel wiederum fast drei Tore, dazu gab’s herrliche anzuschauende Treffer (z.B. durch Petric, Jelic, Obasi, Carlos Eduardo, Grafite). Diese Auslandsinvestitionen wurden hervorragend angelegt, tragen zur Hebung des spielerischen Niveaus in der Bundesliga bei. Mehr davon…

Hier die vollständige Liste:

Sieben Deutsche: Karlsruher SC

Sechs Deutsche: Hannover 96, Bayer Leverkusen, Arminia Bielefeld

Fünf Deutsche: VfL Bochum, 1899 Hoffenheim, Bayern München, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, Schalke 04, VfB Stuttgart, Werder Bremen

Vier Deutsche: Borussia Mönchengladbach, Energie Cottbus, Borussia Dortmund

Drei Deutsche: VfL Wolfsburg, Hertha BSC Berlin

Ein Deutscher: 1. FC Köln