Toskana-Trip mit Tücken
Ein Punkt in Florenz - das sollte fürs Weiterkommen reichen. Alle Bremer mal herschauen: So wird’s gemacht! Richtig überzeugend war der bayerische Ausflug in die Toskana aber trotdzem nicht. Was war gut, was weniger?
Pluspunkte gibt’s für:
- Michael Rensing: Der junge Keeper hat sich in den letzten Wochen gesteigert, war auch in Florenz richtig stark. Lobhudelei ist aber fehl am Platz. Schließlich durfte man vom Möchtegern-Nationaltorwart nach hundsmiserablem Saisonauftakt auch einen deutlichen Leistungssprung erwarten. Also: Mund abputzen, weiterhalten…
- Zé Roberto: Der Brasilianer ist trotz seiner 34 Lenze ein quickfideles Energiebündel, will immer nach vorne. Zé ist in dieser Saison definitiv wieder einer der besten Bayern - Vertragsverlängerung hoch erwünscht. Aber: Rechts hinten ist er, trotz guter Leistung gestern, nur eine Notlösung. Noch weiter hinten als im defensiven Mittelfeld sollte Zé Roberto nach Möglichkeit nicht auflaufen.
- Tim Borowski: Mäßiges Spiel vom Ex-Bremer, aber im richtigen Moment nicht nur an der richtigen Stelle gewesen, sondern auch eiskalt abgedrückt. So klappt’s bald endgültig mit dem Stammplatz…
Minuspunkte gibt’s für:
- die Stürmer: Sowohl Miro Klose als auch Lukas Podolski haben in Florenz ihren Harmlos-Tag erwischt. Von beiden gab’s zwar vereinzelt gute Szenen, insgesamt waren ihre Leistungen aber mehr als dürftig. Was Poldi härter trifft als Klose…
- die Innenverteidigung: Nein, Lucio und Demichelis sind kein unkaputtbares Bollwerk. Wenn die Innenverteidigung weiterhin so wackelt, muss in der kommenden Saison ein neuer Spieler her!
Am Sonntag geht’s für den FC Bayern zum FC Schalke. Das heißt: Erst mal gucken, was die Schalker heute im UEFA-Cup auf den Rasen zaubern.

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