Am 9. Spieltag hat Jürgen Klinsmann Bundestrainer und Ex-Buddy Jogi Löw fünf Locals präsentiert: Rensing, Lell, Schweinsteiger, Klose und Podolski zählten zur bajuwarischen Startformation. Damit liegen die Bayern wieder über Par, sprich über dem Durchschnitt.

Der liegt nämlich bei nur bei 4,5 deutschen Stammspielern. In absoluten Zahlen: 82 einheimische Kicker standen am 9. Spieltag in den Startaufstellungen der 18 Bundesliga-Klubs. Bedeutet eine kleine Verschlechterung im Vergleich zur Vorwoche.

Top erneut der KSC mit acht DFB-Optionen, Flop wieder der 1. FC Köln, der getreu dem Motto “One German only” wieder nur einen Deutschen aufgestellt hat: Kevin Pezzoni.

Ergänzung 1: Mit Goalgetter Borowski und Andreas Ottl schickte Klinsi zudem zwei Einheimische als Einwechselspieler in die Partie.

Ergänzung 2: Ab sofort wird an dieser Stelle auch der “German-Goal-Koeffizient” ermittelt (sorry für das grässliche Denglisch).  Also: Acht Tore wurden am 9. Spieltag von Deutschen erzielt, die restlichen 15 von Spielern aus Ländern, die nicht Deutschland heißen.

DFB-Quote: 34,8 Prozent. Ganz ordentlich eigentlich. DFB-Quote beim FCB: 50 Prozent. Denn die Bayern-Tore schossen Ribery (Frankreich), van Bommel (Niederlande), Borowski und Schweini (beide D).

Hier die vollständige Liste:

Acht Deutsche: Karlsruher SC

Sieben Deutsche: Werder Bremen

Sechs Deutsche: VfB Stuttgart, Arminia Bielefeld, Bayer Leverkusen

Fünf Deutsche: VfL Bochum, Borussia Dortmund, Schalke 04, Bayern München, Hannover 96

Vier Deutsche: 1899 Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt

Drei Deutsche: Hamburger SV, Hertha BSC Berlin, VfL Wolfsburg

Zwei Deutsche: Energie Cottbus

Ein Deutscher: 1. FC Köln