Heue im Fokus: Luca Toni
Heute spielt Deutschland gegen Russland. Vier Bayern dürften von Beginn an für die Jogi-Truppe auflaufen. Ein Sieg wäre wichtig für das Team - und fürs angekratzte Selbstvertrauen der Bayern-Stars.
Das Gleiche gilt aber auch für andere Münchner Internationale. Vor allem für Franck Ribery, der mit Frankreich in Rumänien auf einen harten Brocken trifft. Eine Chance für den Mittelfeldribbler, Spielpraxis zu sammeln, wieder richtig in Tritt zu kommen. Vorausgesetzt, er spielt. Auf seiner Lieblingsposition im linken Mittelfeld. War ja unter Nationaltrainer Raymond Domenech nicht immer selbstverständlich.
Vor allem aber muss Luca Toni einen Gang hochschalten. Jürgen Klinsmann dürfte sich an diesem Wochenende wohl kaum etwas sehnlicher wünschen als einen Torerfolg seines Italo-Bombers, der mit Italien in Bulgarien antritt.
In Italien wird die Kritik an Toni lauter, der in den ersten beiden WM-Qualifikationsspielen nicht getroffen hat, bei der EM völlig versagte, und zu allem Überfluss jetzt auch in der Bundesliga an Rohrverstopfung leidet. Heute Abend also aufgemerkt, aus Bayern-Sicht stellt sich vor allem die Frage: Trifft Toni wieder für Italien?

Oktober 12th, 2008 at 13:30
[...] Negativ: Während Podolski und Ribery trafen, schmorte Toni zunächst auf der Bank, konnte seinen Negativlauf im azurblauen Nationaldress (seit neun Spielen ohne Tor) nicht beenden. Schlecht für’s Selbstvertrauen… [...]