Was passiert mit Görlitz?
Die rechte Abwehrseite ist nicht gerade das Filetstück des FC Bayern. Marcell Jansen kurzfristig verkauft (ein Fehler?), Massimo Oddo kurzfristig vom AC Milan ausgeliehen, als Alternative noch den stets umstrittenen Christian Lell im Kader. Etwas aus dem Blick geraten ist ein anderer Rechtsverteidiger: Andreas Görlitz.
Der 26-Jährige hat bei Bayern noch einen Vertrag bis 2010, spielt aber momentan auf Leihbasis für Bundesliga-Konkurrent Karlsruher SC. Was passiert also nach der Saison mit Görlitz? Kommt er zurück, bleibt er in Baden? Heute jedenfalls gab Görlitz nach mehrmonatiger Verletzungspause sein Comeback im Freundschaftsspiel des KSC gegen den Landesligisten SV Linx.
Im Prinzip wäre Görlitz eine brauchbare Alternative für den Meister. Als Stammspieler aber sollte Jürgen Klinsmann (oder dessen Nachfolger) den ehemaligen U-21-Nationalspieler für die kommende Spielzeit nicht einplanen. Görlitz ist nämlich definitiv zu verletungsanfällig. Wetten, er spielt auch diese Saison nicht unfallfrei zu Ende? Und ein junger Hüpfer ist er mit seinen 26 Jahren auch nicht mehr.
Fazit: Warten, wie sich Görlitz in dieser Saison noch schlägt. Wenn gut, dann zurückholen - als Rechtsverteidiger Nummer zwei. Wenn nicht so gut, dann verkaufen. Der KSC hofft jetzt schon auf entsprechende Signale der Münchner. Dabei nicht vergessen: Der FC Bayern legte für den ehemaligen “Löwen” vor drei Jahren immerhin 2,5 Millionen Euro auf den Tisch.

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