DFB-SCOUT: Bayern wieder überdurchschnittlich
Mit sechs deutschen Spielern in der Anfangself bewegte sich der FCB auch am 6. Spieltag über dem Bundesliga-Durchschnitt. Durch die Verletzung von Christian Lell könnte der DFB-Anteil der Münchner aber mittelfristig dezimiert werden.
In Hannover standen auf dem Platz: Rensing, Lahm, Lell, Ottl, Borowski und Klose. Podolski wurde zudem eingewechselt, Schweinsteiger blieb gleich ganz draußen, genauso wie Kroos und Butt.
Eigentlich erfreulich, angesichts der spielerischen Armut der Münchner stellt sich allmählich aber schon die Frage: Spielen zu viele Deutsche für Bayern?
Insgesamt lag der Anteil deutscher Spieler am 6. Bundesliga-Spieltag bei 4,6 Spielern pro Team und Startaufstellung. In absoluten Zahlen: 84 für den den DFB spielberechtigte Kicker standen in den 18 Startformationen. Macht 42,4 Prozent. Top dabei: der KSC, Flop: der 1. FC Köln, wieder mal.
Hier die vollständige Liste:
Neun Deutsche: Karlsruher SC
Sieben Deutsche: Arminia Bielefeld, Werder Bremen, VfB Stuttgart
Sechs Deutsche: Hannover 96, Bayern München, Bayer Leverkusen
Fünf Deutsche: VfL Wolfsburg, Eintracht Frankfurt, FC Schalke 04
Vier Deutsche: Borussia Dortmund
Drei Deutsche: 1899 Hoffenheim, Hamburger SV, VfL Bochum, Hertha BSC Berlin
Zwei Deutsche: Borussia Mönchengladbach, Energie Cottbus
Ein Deutscher: 1. FC Köln

September 30th, 2008 at 12:02
Hmm, interessante Theorie: Es klappt nur mit den Nachbarn, nicht aber mit deutschen Luschen. Mein beliebtes Beispiel Werder zeigt, dass es auch anders geht, wenns in der Mannschaft stimmt.
Tritt beim FCB das alte Problem zutage? Eine Reihe von z.T. brillianten Spielern mit noblen Gehältern, denen etwas ziemlich fremd ist - der Teamgedanke.
Hier liegt dann die eigentliche Aufgabe des Trainers (oder wäre im Falle FCB “Dramaturg” besser? Kommt aus dem Griechischen und heißt soviel wie “Schauspielmacher”), dem man dafür nur viel Glück und ein gutes Händchen wünschen kann. Er wäre schließlich nicht der erste, der an dieser Mammutaufgabe scheitern würde.
Bluesk