Ist Sergio Aguero der momentan beste Fußballer der Welt? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Unbestritten ist, dass der junge Argentinier von Atletico Madrid derzeit zu den besten Kickern des Planeten gehört.

Und wer war vor gut zwei Jahren heiß auf Aguero wie Rainer Calmund auf eine Dose Bockwürstchen? Richtig, Bayern München. 23 Millionen wollte man für den damals 17-Jährigen, damals noch in Argentinien bei Independiente am Ball, dann aber doch nicht zahlen. Das übernahm dann Atletico Madrid.

Ein Fehler, wie sich jetzt herausstellt! Denn: Erstens wäre eine Sturm-Kombination Toni/Aguero famos, sensationell, einzigartig, sogar auf internationaler Ebene. Und zweitens ist Agueros Marktwert in der Zwischenzeit tatsächlich noch einmal exorbitant nach oben gesprungen.

Manchester City, der neue Großmufti unter den Premier-League-Klubs, will den 20-jährigen Südamerikaner Medienberichten zufolge in der Winterpause auf die Insel holen - für schreie und schreibe 60 Millionen Euro! Macht hypothetisch zusammengezählt 37 Millionen Euro Verlust für die Bayern, die im Jahr 2006 noch in ihrer vorsichtigen Abtastphase steckten und keine Riesen-Summen in neue Spieler investieren wollten. Schade.