DFB-SCOUT: Kellerkinder ganz oben
Erneuter Rückschritt für den deutschen Fußball: Am 5. Bundesliga-Spieltag befanden sich in den 18 Startaufstellungen der Teams lediglich 78 Spieler aus deutschen Landen. Das sind pro Mannschaft nur 4,3 Spieler, die den Adler auf der Brust tragen dürfen.
Der FC Bayern liegt mit fünf Akteuren wieder über dem Schnitt. Als da wären: Rensing, Lahm, Lell, Schweinsteiger und Podolski. Alle bekamen vom Kicker im Übrigen die Note 5, Rensing sogar eine 6. Vorne in der DFB-Skala befinden sich der Karlsruher SC und Arminia Bielefeld mit je sieben Deutschen, gefolgt von Stuttgart mit sechs.
Die Bayern folgerichtig auf Position vier, den sie sich aber mit sechs Konkurrenten teilen müssen. Unter anderem mit Werder Bremen. Ganz hinten: Der 1. FC Köln mit einem einzigen Deutschen, nämlich Marvin Matip. Und der schwankt ja, wie bereits erwähnt, zwischen seinem Heimatland Deutschland und seinem “Ursprungsland” Kamerun.
Bei Bayern kam mit Tim Borowski zudem noch ein deutscher Nationalkicker in die Partie. Auch inklusive Einwechselspieler vorne: der KSC mit summa summarum zehn Deutschen auf dem Platz.
Anmerkung: Es werden nur Spieler gezählt, die auch für den DFB auflaufen dürfen. Deshalb zum Beispiel nicht dabei: Sergio Pinto und Oka Nikolov. Auch Marcel Ndjeng, der sich ganz offensichtlich schon für Kamerun entschieden hat, fällt raus.
Hier die vollständige Liste:
7 Deutsche: Karlsruher SC, Arminia Bielefeld
6 Deutsche: VfB Stuttgart
5 Deutsche: VfL Wolfsburg, Bayern München, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, VfL Bochum
4 Deutsche: Schalke 04, Hannover 96
3 Deutsche: Hamburger SV, Energie Cottbus, TSG Hoffenheim
2 Deutsche: Hertha BSC Berlin
1 Deutscher: 1. FC Köln

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