Wenn Werder Bremen am Samstag in München zu Gast ist, wird es sicherlich einige Handshakes und Umarmungen geben. Mit und von Claudio Pizarro. Der Peruaner spielte sechs Jahre für Bayern München, bevor er sich zum FC Chelsea verabschiedete.

Seine Sechs-Jahres-Bilanz in München kann sich sehen lassen: 174 Bundesliga-Spiele und 71 Tore (Quote: 0,41), 49 Champions-League-Einsätze und 14 Tore (Quote: 0,29). Pro Saison hat der gute Claudio also im Schnitt 29 Bundesliga-Spiele absolviert und 12 Tore geschossen. Gar nicht übel. Zu einem Weltklasse-Stürmer hat er sich aber trotzdem nicht entwickeln können. Den Beweis trat er in London beim FC Chelsea an.

Bei aller Wertschätzung: Mit einem Stürmer wie Claudio Pizarro gewinnt man keine Champions League, “nur” die deutsche Meisterschaft.

Prognose: Pizarro bleibt am Samstag in München torlos.

In Bremen betrachten sie ihn trotzdem als neuen Heiland. Das Tohuwabohu anlässlich seines ersten öffentlichen Tranings Mitte August sprach Bände, siehe hier: